Gute Vorsätze fürs neue Jahr: So erreichen Sie Ihre Ziele

gute vorsätze

Wünschen Sie sich auch, dass das neue Jahr ein bisschen besser wird als das vergangene? Da sind Sie nicht allein! Zum Jahresbeginn sind viele Menschen voller Tatendrang und fassen mit großem Enthusiasmus gute Vorsätze für ein glücklicheres Leben.

Andere hadern mit dem Thema Neujahrsvorsätze: Zu oft sind sie schon gescheitert. Wer kennt es nicht – schon nach kurzer Zeit gerät die Liste mit den hehren Zielen – mehr Sport, mit dem Rauchen aufhören, gesündere Ernährung, weniger Überstunden, ein Instrument oder eine Sprache lernen, einen neuen Job suchenin Vergessenheit. Zurück bleibt die Enttäuschung, dass nun doch alles beim Alten bleibt.

Also stellt sich die Frage: Wie kann man eigentlich dafür sorgen, dass die Bilanz der guten Vorsätze in 365 Tagen positiv ausfällt?

7 Tipps, wie Sie gute Vorsätze erfolgreich umsetzen

1. Ziele aufschreiben

Wenn Sie ein einmal gefasstes Ziel in klaren Worten niederschreiben, erhöhen Sie das innere Gefühl der Verpflichtung. Dabei geht es nicht darum, die guten Vorsätze romanähnlich auszuformulieren. Ein einfacher Zettel am Kühlschrank („Nicht naschen!“) tut es genau so gut, wie ein Post-it am Monitor („Wasser statt Kaffee trinken!“). Solche kleinen Erinnerungen appellieren wunderbar an das eigene schlechte Gewissen und rufen uns dezent zur Ordnung.

 2. Messbare Ziele formulieren

„Im neuen Jahr mehr bewegen.“ Solche pauschalen Pläne – ohne messbares Ergebnis – gehen oft schief. Sind „Treppe statt Fahrstuhl“ schon ein Erfolg? Oder sollte es nicht lieber ein intensives Workout am Dienstag und das wöchentliche Schwimmtraining mit den Kollegen sein, um einen Unterschied zu sehen und sich wohler zu fühlen? Hilfreich ist es, wenn Sie genau festlegen, was wann und wie geschehen soll. Auch das Warum sollten Sie kritisch betrachten: Es macht eben einen Unterschied, ob Sie mit dem Rauchen aufhören möchte, weil Ihr Mann oder Ihre Frau Sie zu diesem Schritt drängen oder ob Sie die allmorgendlichen Hustenattacken selbst leid sind.

3. Klein starten

Vor lauter Enthusiasmus steckt mancher seine Ziel zu hoch. Wer sich viele unterschiedliche Dinge zugleich vornimmt – nicht mehr rauchen, kein Fleisch mehr essen, drei mal pro Woche laufen gehen, vor 22 Uhr im Bett liegen – mutete sich unter Umständen zu viel auf einmal vor. Aber auch zu ehrgeizige Pläne in Bezug auf ein einzelnes Ziel – z. B. 20 Kilo abnehmen – lassen uns schnell verzagen. Beginnen Sie lieber etwas langsamer und steigern Sie sich Schritt für Schritt.

4. Verbündete suchen

Das Wichtigste ist, dass Sie an den einmal gefassten Vorsätzen festhalten. Leichter dürfte Ihnen das fallen, wenn Sie von Beginn an die Familie oder Freunde über Ihre Ziele informieren, sie also „mit ins Boot holen“. Denn kurz bevor Sie später einmal schwach werden und gute Vorsätze über Bord fliegen, rufen Sie sich zur Ordnung: Schließlich möchten Sie sich ja vor den eigenen Kindern, dem Partner oder den Kollegen keine Blöße geben, oder?! Ebenso hilfreich ist es, sich Gleichgesinnte zu suchen. Zwar ist es nicht jedermanns Sache, sich einer Gruppe (fremder) Menschen anzuschließen, die ähnliche Ziele verfolgen. Der grundsätzliche Erfolg solcher Gruppen, wie man sie von den Weight Watchers oder den Anonymen Alkoholikern kennt, ist jedoch tausendfach bestätigt.

5. Erfolge vorweg nehmen

Wie fühlt es sich an, wenn ich in Zukunft am Wochenende ohne Kater aus dem Bett steige? Wie wird es sein, wenn ich im Frühjahr wieder Fahrrad fahren kann, ohne wie eine Dampflok zu keuchen? Sich schon jetzt vorzustellen, welche Vorteile Ihnen eine bestimmte Veränderung im Leben bringen wird, steigert das eigene Durchhaltevermögen. In einem schwachen Moment weiß man dann schließlich, wofür man sich quält… Nach diesem aus dem Leistungsport bekannten mentalen Training sollte man sich das Leben ohne Zigarette, ohne Übergewicht, im neuen Job etc. mit allen Sinnen vorstellen, damit man aus dieser Vision für den steinigen Weg, der vor einem liegt, viel Kraft schöpfen kann. Möglich ist aber auch das Gegenteil: So hilft es manchen auch, sich ein Schreckensszenario („Herzinfarkt!“) auszumalen, das eintreten kann, wenn man das eigene Verhalten nicht verändert.

6. Misserfolge kalkulieren

Rückschläge gehören zum Leben. Wem das bewusst ist, wer also Misserfolge einplant, kann sich für den Ernstfall wappnen. Beispielsweise können Sie sich vornehmen, einen guten Freund anzurufen, wenn Sie doch wieder zur Zigarette gegriffen haben. Oder Sie genehmigen sich selbst seltene Ausnahmen, z. B. die Kalorientabelle auf Familienfesten für einen Nachmittag zu vergessen. So werden Sie kleine Rückschläge gelassener hinnehmen können und nicht gleich grundsätzlich verzweifeln.

7. Erfolge feiern

Da es mit einer gewissen Mühe verbunden ist, gute Vorsätze einzuhalten, sollte man sich im Erfolgsfall auch ordentlich belohnen. Wie wäre es z. B., das dank Rauchstopp eingesparte Geld nach einer Woche in einen Frisörbesuch zu investieren oder sich für einen alkoholfreien Monat mit einem Filmabend im Freundeskreis zu belohnen? Das ist gut für die Seele und sorgt für Glücksgefühle. Ein solches kleines Geschenk an sich selbst ist eine wunderbare Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein und motiviert, seine Ziele weiter zu verfolgen.

Wer es trotz dieser Tipps nicht auf Anhieb schafft, gute Vorsätze zum neuen Jahr umzusetzen, braucht nicht verzweifeln. Denn genau genommen bietet sich nicht nur im Januar sondern an jedem der 365 Tage eines Jahres die Chance, seinem Leben eine neue Richtung zu geben.

 

[Bildquelle: lichtkunst.73 / pixelio.de]

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